Kommentarpolitik

Ich lösche alles, was mir nicht gefällt.

Ratet mal, was mir nicht gefällt. Bingo! Arschiges Verhalten und -Ismen-Reproduktion.

Schreie und Mitleidsgeheische betroffener Troll*innen und Maskus und Faschist*innen und Rassist*innen werden überhört.

Alle anderen können sich hier beschweren: rumbaumeln {ädt} posteo [.] org

Raumeinnehmendes Mackergedöns, das sich in ellenlangen Zeilen ergießen muss,  wird ebenso gelöscht wie ,,nette Beiläufigkeiten“ bekannter Trolle, die in anderen Kontexten zu Diskriminierung marginalisierter Gruppen bewusst beitragen.

Das gilt übrigens auch für weiße rassistische Feminist*innen, rassistische Linke („Antideutsche“), Eso-Hippies mit ihren derben Naturalisierungen, cissexistische Radfems … alle die irgendwo meinen, ihr Privileg aktiv zu nutzen, um andere zu unterdrücken, ihnen Platz zu nehmen, zu beleidigen.

Zudem bin ich ein großes Fangirl von Triggerwarnungen! Setzt sie soviel und sooft ihr mögt. Habt Acht darauf, welche eurer Aussagen anderen Menschen wehtun oder böse Erinnerungen in ihnen wecken können. Ihr könnt auch die Moderation bitten, welche im Nachhinein einzubauen, wenn ihr etwas entdeckt, was euch nicht guttut. Manchmal sinds nicht die offensichtlichen Dinge. Mich triggert zum Beispiel religiöse Argumentation.

Danke an meine takeover.beta-Crew für ein paar Augenöffner zur Kommentarmoderation.

2 Kommentare

  1. S. · September 24, 2012

    Da will ich jetzt doch nocht drauf antworten, ich hoffe, dass das in deinem Sinne ist und nicht zu sehr vom Thema weggeht, wenn doch: sorry, schalt den Kommentar nicht frei oder so, könnte ich verstehen.

    Als ich mich damals viel damit beschäftigt habe, ist mir aufgefallen, dass diese Idee für mich eher unpolitisch ist, weil es meistens nur um die individuelle Situation geht und vieles mehrig viel es mehr, das würde jetzt endgüig viel zu weit führen. Außerdem verflacht sie oft und es geht nur noch um Phrasen und kann dann eben auch einfach instrumentalisiert werden, zB für Machtverhältnisse. Vielleicht ist das das, was in deinem Fall passiert ist (??), ich weiß es nicht.

    Mir ging es eher so um die grundsätzliche Haltung, die ich bei der gewaltfreien Kommunikation als eine verstanden habe, die Raum lässt und versucht, anderen nichts zuzuschreiben. Das könnte helfen, ist aber sicher kein Alheilmittel.

    Nochmals eine Entschuldigung für die Länge.

  2. Bäumchen · September 24, 2012

    Wow, danke für deine Einschätzung. Deine Erfahrung deckt sich mit meiner sehr. Freue mich auch, dass du auf die Kommentarlänge geachtet hast, ich mag Achtsamkeit.:)
    LG